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Schreck laß nach

Mai 31, 2010

Im Rahmen einer Unfallregulierung hatte die Versicherung die Zahlung eines nicht ganz unerheblichen Betrages angekündigt. Ich erinnerte mich dann noch, daß der Betrag eingegangen war und ich sofort die Weiterleitung an den Mandanten veranlaßt hatte. Entsprechend hatte ich dem Mandanten auch schriftlich bestätigt, das Geld auf sein Konto überwiesen zu haben.

Etwas später ruft mich ganz aufgeregt der Mandant an und teilt mit, daß er das Schreiben erhalten habe. Es handele sich aber gar nicht um seine Kontoverbindung. Bei der Bank habe er nicht einmal ein Konto. Lasse sich die Fehlüberweisung wohl noch rückgängig machen? Wenn nicht: Wie schnell würde er dann das Geld erhalten?

*gulp*

Eiliges Blättern in der Akte: Wir hatten auf das richtige Konto überwiesen.

Es stellte sich dann heraus, daß der Mandant die „falsche“ Kontoverbindung nicht aus meinem Schreiben, sondern aus dem Schreiben des Versicherers vorgelesen hatte, der den Betrag – wie mit dem Mandanten vereinbart – an die Kanzlei überwiesen hatte. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil (und erspart seinen Mitmenschen unnötige Aufregung).

RA Müller

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One comment

  1. Ganz schön aufregend, wenn man die eigene Kontonummer nicht auswendig kann …



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