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Irgendwie schizophren…

Mai 2, 2011

Der gegnerische Kollege vertritt die Klägerin und die Drittwiderbeklagte, auch wenn der Kollege einmal als Einzelanwalt und einmal als Mitglied einer Sozietät auftritt, dies allerdings unter identischer Anschrift und die Schriftsätze stets selbst verfassend.

Nun war ein Hinweisbeschluß des Gerichts ihm versehentlich nur für die Klägerin zugestellt worden. Die Zustellung für die Drittwiderbeklagte war vergessen worden.

Der Kollege nahm dann zunächst für die Klägerin zu dem Beschluß Stellung. Es folgte ein Schriftsatz für die Drittwiderbeklagte, in welchem der Kollege rügte, daß seine Mandantin den Hinweisbeschluß nicht durch das Gericht erhalten habe. „Freundlicherweise“ sei der Beschluß zwischenzeitlich durch die Klägerin übermittelt worden. Der überzeugenden Stellungnahme der Klägerin könne sich die Drittwiderbeklagte „nach Lektüre“ im Übrigen nur anschließen.

Das nenne ich mal sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen. 🙂 Irgendwie hätte es mich auch überrascht, wenn der Kollege seinen vorherigen Schriftsatz heftigst kritisiert hätte.

RA Müller

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One comment

  1. „Irgendwie hätte es mich auch überrascht, wenn der Kollege seinen vorherigen Schriftsatz heftigst kritisiert hätte.“

    Das wäre es aber gewesen. hm?! *gg

    Mich irritieren diese „Ich bin alle und du nix“-Typen auch heftigst. Mitunter kann es aber echt lustig sein. 😉



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