h1

Fiktive Kunden sind glücklich und zahlfreudig. Nehmen Sie sich ein Beispiel daran!

Juni 24, 2011

Ein eher exotisches Inkassoschreiben: Dem Mandanten wird vorgehalten, daß er telefonisch einen Vertrag geschlossen habe, wobei sich der Mandant an ein solches Telefonat indes nicht erinnern kann. Das Inkassounternehmen verweist darauf, daß eine Aufzeichnung des Telefonates angefertigt worden sei. Ein solches Telefonat habe „beispielhaft“ folgenden Inhalt…

Es folgt über eine halbe Seite die Wiedergabe eines fiktiven Beispiel-Telefonates, in dem der fiktive Kunde nicht nur den vertragsabschluß bestätigt und sein Einverständnis mit der Gesprächsaufzeichnung erklärt, sondern auch noch bekräftigt, daß er sich „seriös beraten und betreut“ fühlt.

Ob es dem Anspruchsteller ausreicht, wenn der Mandant rein fiktiv die Forderung bezahlt?

RA Müller

Advertisements

One comment

  1. Oh, bei der groß(un)/artigen T****** wurde ich mal minutenlang zu einem solchen Gespräch fast genötigt. Ich habe geschätzte 10 bis 50 Mal der Aufzeichnung widersprochen mit dem klaren Hinweis, dass ich nichts kaufen werde und eine Aufzeichnung damit nicht notwendig ist. Aber die Callcenter-Dame ließ sich so schnell nicht irritieren. Immer wieder stellte sie darauf ab, dass es nur darum ginge, dass sie den Nachweis führen könne, dass ich mich seriös beraten und betreut gefühlt habe (die Formulierung kam mir eben fast schmerzlich bekannt vor!). Meine Äußerung, dass eine Aufzeichnung üblicherweise explizit dem Nachweis eines abgeschlossenen Vertrages diene, ignorierte sie und versuchte stattdessen weiterhin, mir irgendwas anzudrehen. Ganz seriös, versteht sich.

    Es möge dem Mandanten nachgesehen werden: Wenn man nur ein Fitzelchen im Stress ist oder nicht genau aufpasst, geht man denen in die Falle. Die sind psycho_/logisch dermaßen ausgebufft geschult, dass es bei dem Anbieter mit der üblicherweise in solchen Fällen unterstellten Dusseligkeit des Angerufenen eher nichts zu tun hat.

    Gleiches oder zumindest sehr ähnliches gilt übrigens für T-****** und T-******, aber das ist vermutlich müßig zu erwähnen, oder? Na gut, dann schreibe ich es nicht.



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: