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Geduldsfaden gerissen

Juli 14, 2011

Telekommunikations-Anbieter neigen meiner Erfahrung nach dazu, ausgesprochen stur zu sein. Gerade wenn es das Thema der „vorzeitigen Vertragsaufhebung“ betrifft, weil etwa der Anschluß trotz mehrfacher Nachbesserungen weiterhin mit Störungen behaftet ist, sind die Anbieter seltenst bereit, sich freiwillig auf eine Vertragsbeendigung einzulassen.

Kürzlich habe ich indes das genaue Gegenteil erleben dürfen:

 Die Mandantin hatte Einwendung gegen ihre Rechnung erhoben. Dort seien ihr Mahngebühren in Rechnung gestellt worden, obgleich man ihr zugesagt habe, daß auf diese verzichtet werden würde.

Ich wandte mich also an den Anbieter und erhielt prompt einen Rückruf: Man werde die Mahngebühren stornieren. Überhaupt sei man angesichts der Vielzahl an Reklamationen und Anfragen, die die Mandantin bislang erhoben hatte, an einer Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht interessiert.

Man bat mich also darum, mit der Mandantin zu besprechen, ob das Vertragsverhältnis (ohne Zusatzkosten) vorzeitig aufgehoben werden könne. Das solle dann bitte, bitte zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen.

Die Mandantin, die aufgrund des ganzen Ärgers ohnehin nicht mehr gut auf den Anbieter zu sprechen war, nahm dieses Angebot nur zu gerne an.

RA Müller

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One comment

  1. […] Man kann es natürlich auch anders machen Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Dies und das… veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. ← Verschlussache Glengoyne […]



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