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Wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht

Juli 26, 2011

Ein eigentlich recht einfacher Verkehrsunfall: Der Gegner war meinem Mandanten bei einem Spurwechsel vor das Kfz gefahren. Drei (!) Zeugen bestätigten dies und tätigten dem Versicherer gegenüber entsprechende Angaben. Gegenzeugen: Keine.

Der Unfallgegner stand mit seiner Behauptung, mein Mandant habe ihm die Vorfahrt genommen, alleine auf weiter Flur. Alleine? Nein, nicht ganz alleine. Sein Haftpflichtversicherer lehnte außergerichtlich trotz der Zeugenaussagen  jedwede (!) Zahlung ab und verwies auf die angebliche Vorfahrtsverletzung meines Mandanten.

In dem folgenden Gerichtsverfahren wurde zu der Frage des Unfallherganges dann sogar noch ein Gutachten eingeholt, das die Aussagen der Zeugen weitestgehend stützte.

So hat der Versicherer es also geschafft, aus einer Mücke (Sachschaden am Fahrzeug) einen Elefanten (Sachschaden + Zinsen, Gerichtskosten incl. Zeugenentschädigung, doppelte Anwaltsgebühren, Sachverständigenkosten)  zu machen. Meinen Glückwunsch…

RA Müller

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One comment

  1. Betriebswirtschaftlich sollte man dafür dankbar sein…



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