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Versicherer hat die Spendierhosen an?

August 6, 2011

Die Mandantin hatte einen Unfallschaden erlitten. Ihr Fahrzeug war gut 20 Jahre alt und es lag ein Totalschaden vorDie Mandantin hatte sich erkundigt, was gleichwertige Fahrzeuge am Markt kosten und wollte die Angelegenheit möglichst ohne Einholung eines Sachverständigengutachtens erledigen.

In Absprache mit der Mandantin habe ich also dem gegnerischen Haftpflichtversicherer mitgeteilt, daß meine Mandantin von einem Restwert von 50,- € und einem Wiederbeschaffungswert von 900,- € ausgeht.  Summa sumarum waren also 850,- € zu zahlen. Ich übersandte dem Versicherer dazu noch Lichtbilder des beschädigten Fahrzeuges und eine Kopie der Zulassungsbescheinigung.

Es folgt vor einiger Zeit das Abrechnungsschreiben des Versicherers: Der Fahrzeugschaden werde nach einem nachgewiesenen Wiederbeschaffungswert von 1.100,- € bei deinem Restwert von 50,- € ausgeglichen. Ein Gutachten sei nicht erforderlich. Der Betrag von 1.050,- € sei angewiesen worden.

Großzügigkeit des Versicherers? Soll der Verzicht auf ein Gutachten honoriert werden? Oder liegt lediglich Unaufmerksamkeit vor? Wir werden es wohl nie erfahren…

RA Müller

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