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Wenn ein Vergleich (noch) besser als ein Urteil ist

September 19, 2011

Der Mandant hatte einen gebrauchten Kfz-Motor für 1.200,- € erworben. Nach einem Jahr zeigte sich, daß dieser – bereits zum Zeitpunkt der Übergabe – mit erheblichen Mängeln behaftet war. Da die Gegenseite eine außergerichtliche Einigung verweigerte, habe ich (unter Berücksichtigung eines Abzuges von pauschal 200,- € für das Jahr der Ingebrauchnahme) 1.000,- € Zug um Zug gegen Rückgabe des Motors eingeklagt.

Nach langem Lamentieren erklärte sich die Gegenseite dann bereit, im Vergleichswege 650,- € zu zahlen, wobei der Motor dann allerdings bei dem Mandanten verbleibt. Den Motor kann der Mandant trotz der Mängel noch für 600,- € verkaufen, so daß er mit dem Vergleich faktisch sogar einen Gewinn gemacht hat.

Und nein, die Verfahrenskosten muß der Mandant nicht tragen 🙂

Das nenne ich mal einen tauglichen Vergleich!

RA Müller

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2 Kommentare

  1. Wenn der Mandant die Mängel verschweigt, kann er ihn vielleicht sogar für 1000€ verkaufen… 😉


    • Und schon hätte ich ein neues Mandat. Auch eine Idee 😉



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