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Und dann war da noch…

Oktober 14, 2011

… der Anrufer, der in einer Verkehrsordnungswidrigkeit direkt gegen den Bußgeldbescheid keine Einwände hatte, die Bußgeldstelle aber wegen Verletzung seines Persönlichkeitsrechtes verklagen wollte.

Begründung: Die Behörde habe bei seinem Arbeitgeber angefragt, welcher Arbeitnehmer das Dienstfahrzeug zum Vorfallszeitpunkt gefahren hatte. Der Anfrage sei das Meßbild beigefügt worden, von welchem der Anrufer meinte, daß er dort mit einem eher befremdlichen Gesichtsausdruck zu sehen sei. Das Meßbild habe merklich zur Erheiterung seiner Kollegen beigetragen.

Da dürfte es eher problematisch sein, daß der Arbeitgeber nichts Besseres zu tun hatte, als den Brief der Behörde im Betrieb herumzureichen…

RA Müller

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One comment

  1. erinnert mich an die Rechtsanwalt, der trotz eingestelltem Verfahren unbedingt Akteneinsicht wollte.
    Hintergrund war, dass die Mitarbeiterin die es verbockt hatte, ihrem Chef von der Anhörung nichts erzählt hatte – und der sich dadurch sehr genau dafür interessierte, was da schief gegangen war.



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