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Seltsames Mahn(un)wesen

Oktober 18, 2011

Eine Gesellschaft, die damit wirbt, ihren Kunden zu Reichtum und Glück zu verhelfen und ihnen wohl doch nur das Geld aus der Tasche ziehen will, legt ein seltsames Mahnverhalten an den Tag.

Der Mandant, der davon ausgeht, nie einen Vertrag mit dieser Firma geschlossen zu haben, hatte auf eine Rechnung hin keine Zahlungen geleistet. Es folgten mehrere Mahnschreiben, dann das Schreiben eines Inkassobüros. Der Mandant ließ alle Schreiben unbeachtet. Die behauptete Forderung stieg stetig an. 

Jetzt scheint der Zenit überschritten zu sein. Der Mahnbetrag ist jedenfalls ausweislich der letzten beiden Mahnschreiben rückläufig.

Ob die Gegenseite dem Mandanten irgendwann sogar Geld schuldet, wenn er nur lange genug wartet?

RA Müller 

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3 Kommentare

  1. Nein, da ist eine Regelschleife drin. Der Betrag wird sich im Laufe der Zeit auf einen Endwert einpendeln. An der Stelle tritt dann die Verjährung ein.


    • Auch eine schöne Möglichkeit, würde aber bedeuten, daß ich die Akte noch seehr häufig auf dem Schreibtisch hätte…


  2. Spätestens, wenn die Kosten der negativen Feststellungsklage festgesetzt werden, wird das wohl so sein.



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