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… und ein Ende ist nicht abzusehen

Dezember 12, 2011

Die Terminsladung hätte eigentlich Warnung genug sein müssen: Ausdrücklich wies das Gericht darauf hin, daß alle Beteiligten bitte ausreichend Zeit einplanen sollten. Das Gericht habe an dem Terminstag keine späteren Termine angesetzt…

Es handelt sich um eine Zivilsache, in der „lediglich“ Tatsachen streitig sind. Beide Parteien schildern einen Sachverhalt, der den jeweils anderen Sachverhalt zwangsläufig ausschließt. Ein Irrtum ist dabei schlichtweg ausgeschlossen. Einer von beiden lügt also. Aber wer?

Um dies zu klären, saßen heute acht Zeugen auf dem „heißen Stuhl“. Die Beweisaufnahme zog sich ganze vier (!) Stunden hin, welches für Zivilsachen die absolute Ausnahme darstellen dürfte.

Und wie das bei einer solchen Anzahl an Zeugen nun einmal so ist: Irgendeiner fehlt immer. Zwei Zeugen waren heute nämlich gar nicht erst angetreten, so daß die Beweisaufnahme im Februar fortgesetzt wird. Dann dürfte es hoffentlich etwas weniger zeitintensiv sein…

Ach ja: Wesentliche Erkenntnisse, wer denn jetzt die Wahrheit gesagt hat, sind bislang eher nicht gewonnen worden. Aber auch das kann sich ja noch ändern.

RA Müller

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2 Kommentare

  1. Hoffentlich trägt Ihre Partei nicht die Beweislast…


    • Glücklicherweise ist es der Gegner, der die Beweislast (und damit das non licet) wie das Damoklesschwert am Roßhaar über seinem Haupte baumeln sieht.



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