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Mit Nichtstun zum (Teil-)Erfolg…

Dezember 15, 2011

Manchmal sind die Postwege eines Amtsgerichts unergründlich:

Freitag, 09.12.2011, Bewilligungsbeschluss betreffend Verfahrenskostenhilfeantrag für eine einstweilige Anordnung Trennungsunterhalt zugestellt bekommen. Der Antrag ist aus Juli 2011, der Beschluss von Ende November 2011. Bewilligt wurde immerhin Verfahrenskostenhilfe für einen Antrag auf einstweilige Anordnung betreffend monatlichen Unterhalt von etwa 600,00 € (schon weniger als beantragt).

Bevor sich irgendwer wundert: Ja, wir sind im Hauptsache(-VKH-)verfahren aufgetreten, deshalb auch Zustellung an uns.

Mandant mit der Bitte um Rücksprache angeschrieben, dem Gericht gegenüber noch keine Einlassung abgegeben.

Bereits Montag 12.12.2011 ist allerdings die einstweilige Anordnung da (übrigends auch von Ende November).

Und das Ergebnis? Gegenseite unterliegt zu 3/4.

Gut – in Ordnung – das Gericht hat natürlich auch auf unser Vorbringen in der Hauptsache zurückgegriffen; trotzdem ist es merkwürdig, wenn man überwiegend gewinnt (nach unmittelbar davor bewilligter VKH !) ohne auch nur einen Handschlag getan zu haben. Zur Stellungnahme ist uns der VKH-Antrag übrigends auch nicht übersandt worden.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich da überhaupt die Kostenausgleichung beantragen kann, ausdrücklich beauftragt waren wir diesbezüglich ja gar nicht. Mal schauen…

RA Klenner

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One comment

  1. Oma Trine sacht immer: “ Lass ma sein! Die meisten Dinge erledigen sich eh von allein!“

    Die Frau spricht weise Worte gelassen aus!



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