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Vollzugsbeamter in der Kanzlei

Januar 18, 2012

Sachen gibt es: Neulich stand ein Mann mit Aktentasche am Empfang der Kanzlei und sah sich suchend um. Ich erkundigte mich, ob ich ihm behilflich sein kann, worauf er mit der forschen Frage reagierte, ob denn wohl die Mandantin XY hier in der Kanzlei sei.

Auf Nachfrage, wer er denn überhaupt ist, teilte er mir mit, daß er Vollzugsbeamter des Landkreises sei. Die Familie von Frau XY habe ihm mitgeteilt, daß diese „wohl“ Mandantin hier sei und um 11:30 Uhr „wohl“ einen Termin hier habe. Sie fahre mit einem nicht versicherten Fahrzeug, so daß er sie unbedingt zu fassen bekommen wolle.

Tja, Frau XY war mir allerdings weder als Mandantin bekannt noch hatte sie hier einen Termin um 11:30 Uhr. Ohnehin hätte ich dem Vollzugsbeamten keine entsprechende Auskunft geben dürfen, wenn sie Mandantin gewesen wäre, so daß sich der Vollzugsbeamte bereits die Frage danach hätte verkneifen sollen. So mußte er denn unverrichteter Dinge wieder von Dannen ziehen.

RA Müller

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4 Kommentare

  1. Jetzt will ich es aber genau wissen!
    Wer war die Mandantin? Bei wem war sie Mandantin? Was wollte der Vollzugsbeamte? 😉
    Keine Sorge, Ich lese Ihre Antworten hier im BLOG mit verdecktem Bildschirm, allein.


    • Weiß ich doch; ich lasse schließlich alle Leser des Blogs vorsorglich observieren 😉


  2. Versuch macht kluch? 😉


  3. puhh,… ein schlauer Besucher. Bestimmt hat er dann noch eine Stunde vor der Kanzlei rumgeschnüffelt 🙂



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