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Sie lügen doch!

Februar 22, 2012

In einem Bußgeldverfahren hatte mein Mandant den Vorwurf (Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt) entschieden von sich gewiesen und mit Lichtbildern aufgezeigt, welches andere Gerät er tatsächlich in der Hand gehalten hatte.

Die Reaktion der Bußgeldstelle erfolgte prompt:

„Die Einlassung Ihres Mandanten wird als Schutzbehauptung gewertet. Gleichwohl wird das Verfahren ausnahmsweise eingestellt.“

Übersetzung: „Wir glauben Ihrem Mandanten kein Wort, können ihm aber nichts beweisen, so daß wir das Verfahren einstellen müssen.“

Dem Mandanten wird es gleichgültig sein, ob man ihm bei der Bußgeldstelle Glauben schenkt. Das Ergebnis stimmt jedenfalls 🙂

RA Müller

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5 Kommentare

  1. Welches andere Gerät war es denn?


  2. Wahrscheinlich hat er zufällig auch ein iPhone und sich den iPod während der Fahrt ans Ohr gehalten, um etwas zu diktieren. 😉


    • Eine dumme Frage hab ich noch: Wie diktiert man denn mit dem Ohr?


  3. Mit dem Ohr diktieren:
    – vielleicht hat er sein Diktat nochmal geprüft, also angehört
    – vielleicht ist er die Haltung vom iPhone gewohnt
    – vielleicht ist es wegen der Position des Mikros die beste Haltung zur Aufnahme.

    Vielleicht hat er auch nur einen Ohrwärmer präsentiert. Es ist ja schließlich bitterkalt 😉



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