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„Es ging doch nur um die Tatwaffe“

April 11, 2012

Mein Mandant sollte mit einem Messer herumgefuchtelt und eine andere Person bedroht haben. Kein Zeuge will das Messer gesehen haben. Gefunden wurde das Messer nach der Tat auch nicht. Selbst an die Drohungen bestand seitens der Zeugen keine konkrete Erinnerung.

Nun sollte mein Mandant sich allerdings gegenüber der Polizei selbst massiv belastet haben. So war es zumindest der Ermittlungsakte zu entnehmen.

In der Hauptverhandlung bestätigte der als Zeuge gehörte Polizeibeamte allerdings, daß man meinen Mandanten „in Tatortnähe“ zwar befragt, nicht hingegen vor dieser „Befragung“ auch über sein Recht, die Aussage zu verweigern, belehrt zu haben. Es sei doch zunächst lediglich um die Tatwaffe gegangen, da habe man ihn noch nicht belehrt. 

Eine faire Aussage des Polizeibeamten und im Ergebnis dann ein fairer Freispruch durch das Gericht.

RA Müller

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