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Eine Akte auf Irrwegen

November 8, 2012

Es geht um die eher zeitnah vorzunehmende Anordnung einer Betreuung. Während der Antrag noch bei dem ursprünglichen zuständigen Gericht A liegt, verändert sich der Aufenthaltsort des zu Betreuenden. Also schickt Gericht A die Akte auf die 370 Kilometer lange Reise zu dem nun (vermeintlich) zuständigen Gericht B.

Gericht B stellt indes fest, daß eigentlich Gericht C im 20 Kilometer entfernten Nachbarort zuständig ist.

So geht die Akte also wieder auf die Reise … allerdings nicht direkt zu Gericht C sondern wieder die 370 Kilometer zurück zu Gericht A. Soll die Akte doch von dort an das Gericht C verschickt werden…

So funktioniert also Bürokratie.

RA Müller

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