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Wer mein Anwalt ist, sage ich nicht

Dezember 10, 2012

Sonderbar, sonderbar. Die Gegenseite ließ sich durch eine Anwaltskanzlei vertreten, deren Kanzleisitz erheblich von dem Wohnort der Gegenseite abwich.

Ich erwiderte auf ein Schreiben von dort und erhielt daraufhin ein Fax-Schreiben, das dem Briefkopf nach an eine hiesige Kanzlei gerichtet war, wobei man allerdings wohl versehentlich meine Fax-Nummer eingesetzt hatte. Man stellte an die hiesige Kanzlei mein Schreiben zur Verfügung mit der Bitte um Erörterung mit der Mandantin.

Ich machte süffisant freundlich auf die Fehlübersendung aufmerksam.

Seitdem wird die Gegenseite nun auch nach außen hin durch die hiesige Kanzlei vertreten. Die auswärtige Kanzlei hatte wohl nur nach außen hin die Korrespondenz geführt, also gewissermaßen den Briefkopf zur Verfügung gestellt.

Dieses Versteckspiel ist nun also beendet. Warum mein Mandant allerdings nicht wissen sollte, durch wen die Gegenseite tatsächlich vertreten wird, wird wohl ein Geheimnis bleiben.

RA Müller

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