h1

Auf das Ergebnis kommt es an…

Februar 13, 2013

… das man sich dafür aber auch genau besehen sollte.

Der Mandant wurde nach einem Verkehrsunfall verklagt und sollte knapp 3.000,- € an den Kläger zahlen. Verurteilt wird er schließlich zur Zahlung von lediglich 540,- €.

Da freute sich der Mandant. Mein Blick blieb allerdings an der ausgeurteiten Kostenquote hängen. Da hatte das Gericht nämlich festgehalten, daß der Beklagte 82% der Kosten zu tragen hatte.

Hektisches Blättern an den Schluß des Urteils: Dort war zutreffend ausgeführt, daß sich die Quote nach dem Verhältnis des Obsiegens zum Unterliegen richtete, ohne daß hier eine konkrete Quote benannt wurde.

Dem Gericht war offensichtlich ein Irrtum unterlaufen. Tatsächlich war es der Kläger, der 82% der Kosten tragen sollte.

(Auf meinen entsprechenden Berichtigungsantrag hin ist der der Urteilstenor nun korrigiert worden.)

RA Müller

Advertisements

One comment

  1. Und da die Berichtigung solcher offensichtlichen Schreibversehen unbefristet möglich ist, war es vielleicht auch alles nicht gar so dramatisch.



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: