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„Vergleich? Warum sollte der Gegner das wollen?“

März 5, 2013

In einer Unfallsache fand eine Beweisaufnahme statt. Diese verlief für meinen Mandanten (= Kläger) überaus günstig. Nicht nur, daß die beiden Zeugen sich zugunsten meines Mandanten äußerten. Auch der persönlich geladene Gegner hatte – wohl eher unbeabsichtigt – den Klagevortrag untermauert.

Im Anschluß an die Beweisaufnahme erkundigte sich das Gericht nach der Möglichkeit der einvernehmlichen Beilegung des Rechtsstreits, woraufhin der gegnerische Kollege den Richter verwundert ansah und anmerkte, daß für den Kläger kein Grund bestehen dürfte, nach dieser Beweisaufnahme noch einen Vergleich mitzunehmen.

Wenn das schon die Gegenseite nolens volens einräumt, dann wird das Gericht es hoffentlich ebenso sehen.

RA Müller 

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