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Wenn ich befangen wäre…

Mai 30, 2013

Verhandlung beim Amtsgericht in dieser Sache.

Der (neue) Richter erklärt die Voraussetzung des Ablehnungsantrages für die erschienen Parteien, insbesondere, dass alleine die Besorgnis der Befangenheit für den Antrag ausreicht – und nicht erforderlich ist, dass der Richter tatsächlich befangen ist.

Zum Abschluss:

„Wenn ich also tatsächlich befangen wäre, würde ich alles tun, damit nicht der Eindruck entsteht, ich wäre es.“

RA Klenner

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4 Kommentare

  1. Womit dann eine offensichtliche Unbefangenheit die Besorgnis der Befangenheit begründet…


  2. Andererseits ein Verhalten, das auf eine Befangenheit hindeutet, nur darauf schließen lässt, dass der Richter nicht befangen ist


    • Womit wir dann endlich beim „Lügner-Paradoxon“ angelangt wären…


  3. Logischer Catch-22.

    Zur weiteren Analyse müssten Gesichtsausdruck und Tonfall dieses Richters beim Hervorbringen dieses Zitates ausgewertet werden.

    Zwar ist das softwareseitige Erkennen von Sarkasmus schon möglich, aber nur auf französisch. Und von Ironie war noch nicht die Rede.



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