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Anwesenheitspflicht: Traurige Bilanz

Juni 17, 2013

Das Amtsgericht hatte in einer Strafsache Termin zur Hauptverhandlung angesetzt. Stattliche 13 Zeugen, zu denen auch die beiden Anzeigeerstatter gehörten, waren geladen worden.

Nicht einmal die Hälfte der Zeugen hatte der Ladung Folge geleistet und den Weg zum Gericht angetreten.

Es fehlten die beiden Anzeigeerstatter und fünf weitere Zeugen. Nur einer der Zeugen hatte es für nötig befunden, sein Nichterscheinen bei Gericht anzukündigen. Eine genügende Entschuldigung konnte indes auch er nicht aufweisen.

Eines Anzeigeerstatters konnte die Polizei kurzfristig habhaft werden, so daß er mit dem „Polizei-Taxi“ zur Verhandlung befördert wurde. Drei weitere ausgebliebene Zeugen wurden ebenfalls auf Staatskosten befördert. Die anderen Zeugen durften sich über ein Ordnungsgeld „freuen“, die Kosten des nun erforderlichen weiteren Hauptverhandlungstages tragen und nun im nächsten Termin aussagen…

Es wird sich zeigen, ob die Anwesenheitsquote dann besser aussieht.

RA Müller

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One comment

  1. Das hängt vermutlich stark von der Intelligenz und dem Bankkonto der Betreffenden ab.



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