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In den Sand gesetzt

September 9, 2013

Die Gegenseite hatte meinen Mandanten verklagt und behauptet, er habe ihr ein mangelbehaftetes landwirtschaftliches Gerät verkauft.

Mißlich für die Gegenseite: Bei meinem Mandanten handelte es sich nicht um den Vertragspartner, sondern um einen Angestellten der Firma, die das Gerät veräußert hatte. Neben einem Blick in das Handelsregister hätte auch ein Blick auf die Rechnung geholfen.

Vermutlich wenig begeistert nahm die Gegenseite die erhobene Klage zurück und durfte die entstandenen Kosten tragen.

Es folgte die Klage gegen die Inhaberin der Firma. In diesem Verfahren stellte der vom Gericht beauftragte Sachverständige fest, daß kein von der Verkäuferin zu verantwortender Mangel vorlag. Auch insoweit durfte die Gegenseite also sämtliche Kosten tragen.

Die Gegenseite dürfte der Ablauf wenig glücklich stimmen.

RA Müller

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4 Kommentare

  1. Ohne den Namen der auf der Gegenseite tätigen Kanzlei hat der Leser wenig von dieser Info.


    • Und Sie meinen, daß sich aus der Benennung der Kanzlei aus dem geschilderten Einzelfall wesentliche Erkenntnisse ziehen lassen? Ich neige nicht dazu, Kollegen namentlich „durch den Kakao zu ziehen“.


  2. Da bekanntermaßen 99% aller Gerichtsentscheidungen falsch sind, kann man auch von Glück sprechen.


  3. Wer hat denn die Trolle hier her gelockt?

    Die erste Niederlage sollte der Gegenseite egal sein. Der RA sollte allerdings mal seine Haftpflicht anrufen. 🙂



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