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Einfach dreist

Oktober 28, 2013

Der Mandat hatte ein hochpreisiges Neufahrzeug erworben. Es hatte sich indes nach dem Kauf ein Mangel gezeigt, den Autohaus und Fahrzeug-Hersteller nicht zu beheben vermochten. Nach meiner Beauftragung hatte sich das Autohaus bereit gezeigt, den Kaufvertrag rückabzuwickeln.

Noch während der Verhandlungen über die Höhe des zu erstattenden Kaufpreises wurde mein Mandant darauf aufmerksam geworden, daß das Autohaus das Fahrzeug keineswegs an den Hersteller retour gehen lassen wollte, sondern es erneut im Internet zum Kauf anbot. Der Mangel fand in der Anzeige keine Erwähnung.

Das Fahrzeug fand dann auch tatsächlich einen Käufer. Besonders glücklich wird dieser mit dem Fahrzeug indes nicht geworden sein. Aktuell hat mein Mandant sein ehemaliges Kfz nämlich wieder auf dem Hof des besagten Autohauses gesehen. Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, um zu erraten, wegen welchen Mangels es sich dort befinden wird…

RA Müller

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2 Kommentare

  1. Ist der Mangel ein Geheimnis?


    • Es handelte sich um einen eher komplexen Mangel im Bereich der Bremsanlage, also keine Kleinigkeit.



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