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Szenen aus dem Gerichtssaal XXXV – Reisefreudig

April 23, 2014

In einem Zivilverfahren wies der Beklagtenvertreter darauf hin, daß das Verfahren mit einem gesteigerten Aufwand einhergehe, zumal der Prozeß sich auf einen Vorgang in Süddeutschland beziehe und sämtliche Zeugen dorther kämen. Es müsse doch eine Möglichkeit geben, die Sache zu vergleichen.

Daraufhin erfolgte der trockene Hinweis des zuständigen Richters:

 „Ach, wissen Sie, mein Kollege Richter X hätte bei diesem Sachstand schon im Zug gesessen und die Zeugen vor Ort angehört.“

Der werte Richter X reist wohl gerne…

RA Müller

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4 Kommentare

  1. In dem Fall wäre das aber eine positive Sache gewesen. Eine Fahrt mit Rückfahrt für den Herrn Richter ist günstiger als alle Zeugen hin und her zu kutschieren.


    • Es müßte ja nicht nur der Richter fahren. Und ob sich der Richter auf eine Fahrgemeinschaft eingelassen hätte … 😉 *überlegt kurz, ob eine Einigung auf die während der Fahrt gespielte Musik von Erfolg gekrönt gewesen wäre*


  2. Nicht zu vergessen § 362 ZPO.


  3. Ein ersuchter Richter wäre wohl nicht originell genug?



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