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Nicht immer liegt es an den Zeugen

Juli 3, 2014

An dieser Stelle hatte ich kürzlich davon berichtet, daß – gerade in Strafsachen – Zeugen nicht selten nicht zum Hauptverhandlungstermin erscheinen. Die Ausreden Erklärungen hierfür sind vielfältig. Gelegentlich fehlt auch der Angeklagte.

Der Vollständigkeit ist anzumerken, daß es indes auch dazu kommen kann, daß andere Verfahrensbeteiligte der Verhandlung fernbleiben. So mußte kürzlich in einer Strafsache ein Fortsetzungstermin gefunden werden. Da die Unterbrechung einer Hauptverhandlung nach § 229 Abs.1 StPO drei Wochen nicht überschreiten darf, die Terminkalender der beteiligten Juristen indes bereits zahlreiche Termine aufwiesen, fiel die Suche nach dem Fortsetzungstermin nicht ganz einfach. Die Wahl fiel schließlich notgedrungen auf die gestrige Mittagsstunde.

Der Angeklagte und die geladenen Zeugen waren vor Ort. Allein eine Schöffin stellte sich nicht ein. Sie konnte auch nicht telefonisch erreicht werden. Ein halbstündiges Warten auf die Schöffin blieb ebenfalls erfolglos.

So mußte also innerhalb der sich dem Ende nähernden Frist von drei Wochen wiederum ein neuer Termin gefunden werden.

Die Fortsetzung der Hauptverhandlung soll nun heute erfolgen. Ich zeige mich gespannt, ob wir vollzählig sein werden.

RA Müller

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