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Physikalisch unmöglich?

Juli 7, 2014

Der Unfallgegner ist mit seinem Roller gegen das Heck des Fahrzeuges meines Mandanten gefahren und hierdurch zu Fall gekommen. Mein Mandant stieg aus und lief auf den Unfallgegner zu, welcher sich aufrappelte, hastig den Roller aufrichtete, dessen Motor noch lief, Vollgas gab, hierbei meinen Mandanten umriß und auch selbst wieder stürzte.

Dieses Geschehen kann eine Zeugin bestätigen.

Ach ja, der Roller war – fast möchte man sagen: natürlich – frisiert, so daß dem Gegner auch Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Last fiel.

Mein Mandant, der im Zuge des Sturzes verletzt wurde, macht Schmerzensgeld geltend. Der Gegner verweigert jede Zahlung und verweist über seinen Anwalt darauf, daß es „physikalisch unmöglich“ sei, daß er meinen Mandanten umgefahren habe.

Dabei ist „unmöglich“ ein Begriff, der eher auf das Fahr- und Vortragsverhalten des Gegners paßt…

RA Müller

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2 Kommentare

  1. Versicherungen… wüsste zu gerne, welche es war. 😉


    • Dieses Mal war es keine Versicherung. Aufgrund der vorsätzlichen Begehungsweise muß der – zwischenzeitlich verurteilte – Beklagte für den Schaden selbst aufkommen.



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