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Urlaubszeit

November 4, 2014

…da kommt vorher meist etwas Stress auf – man will den urlaubsvertretenden Kollegen keine unerledigten Sache liegen lassen etc. pp.

Manchmal führt dies aber auch – in meinem Fall – zu sprachlichen Blackouts. Es ging um einen etwas komplizierten erbrechtlichen Fall. Ich hatte der Gegenseite eine Frist gesetzt und bei ungenutztem Verstreichenlassen angedroht, andernfalls Klage auf Duldung der Zwangsvollstreckung in eine (geschenkte) Immobilie zu erheben.

Das Schreiben an den Mandanten verfasste ich dann – zunächst – so: „… füge ich anliegend bei Schreiben an die Gegenseite. Zum Zwecke späterer Verrechnung zahlen Sie bitte einen Betrag in Höhe von XX,XX € als Vorschuss auf eines der nebenstehenden Konten. Kann ich eine Reaktion auf mein Schreiben nicht verzeichnen, müssten wir von hieraus Klage auf Duldung der Zwangsvollstreckung in das Grundstück betreiben.“

Glücklicherweise ist mir beim Unterzeichnen noch aufgefallen, dass man das auch für eine durchaus harsche Vorschussforderung halten könnte…

RA Klenner

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One comment

  1. … und auch nicht von „hieraus“, sondern von „hier aus“ – oder doch hieraus, nämlich aus der Vorschussnote? 😉



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