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Szenen aus dem Gerichtsaal XL: Besser eine blinde Justitia als ein tauber Zeuge

April 15, 2015

Während Justitia ihre Augenbinde ursprünglich verpaßt wurde, um sich über die Blindheit der Justiz lustig zu machen, gilt die Augenbinde nunmehr gegenteilig als Zeichen für die Unparteilichkeit der Justiz. Schwierig kann es werden, wenn die blinde Justitia auf taube Zeugen trifft. So geschehen kürzlich bei Gericht:

Richter: „Jetzt sagen Sie mir doch bitte zuerst einmal, wie alt Sie sind.“

Zeugin: „Ja.“

Richter: „Nennen Sie mir bitte Ihr Alter.“

Zeugin ungerührt: „Ja, ja.“

Richter (mit erhobener Stimme): „Nein, nein, ich benötige Ihr Alter!“

Zeugin: „Ja.“

Richter (laut): „Kann es sein, daß Sie schwerhörig sind?“

Zeugin: „Ja, ja.“

Auch die weitere Zeugenvernehmung verlief entsprechend mühsam. Verstand die Zeugin eine Frage nicht richtig, neigte sie dazu, die Frage zu bejahen: Möglicherweise eine traumhafte Situation für Zeitschriftenwerber etc.

RA Müller

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One comment

  1. So wurde sie dann auch zur Zeugin:

    „Haben Sie X dabei gesehen die Tat begangen zu haben?“

    „Ja!“



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