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„Gewonnen“, und doch…

August 25, 2015

Update: Der Mandant hat nunmehr ein Schlichtungsverfahren durchgeführt und anlässlich dieses Verfahrens ein paar andere Kleinigkeiten mit erledigt.

Die Farbe des Zaunes war aber kein Thema mehr. Man habe sich inzwischen „daran gewöhnt“ und finde es sogar „ganz schick“.

Inwieweit das stimmt oder inwieweit dies nur darauf angelegt war, der Gegenseite den Erfolg für dieses kreative Vorgehen nicht zu gönnen, kann letztlich dahinstehen – die Sache ist also nunmehr abgeschlossen.

Kanzlei und Recht

In einem verwaltungsrechtlichen Verfahren hatten wir eine vergleichsweise Erledigung dahingehend erreicht, dass die beigeladene Nachbarin sich verpflichtete, einen Sichtschutzzaun in Höhe von 1,80 m und über eine Länge von etwa 5,00 m zum Grundstück unseres Mandanten hin zu errichten (bei Aufrechterhaltung der angegriffenen Baugenehmigung i.Ü.).

Das hat sie nun auch getan, mehr noch, sie hat diesen Zaun sogar gestrichen.

In Pink!

Vollflächig!

Und nur auf der Seite zum Grundstück meines Mandanten!

Dass ich innerlich geschmunzelt hätte, wäre untertrieben. Mein Mandant aber schäumt (nachvollziehbarer Weise).

Der Vergleich gibt insoweit nichts her, da ist nur von einem „blickdichten“ Zaun die Rede (was der Zaun wohl auch ist), aber wer rechnet auch mit so was. Mal sehen, ob wir da in einem neuen nachbarrechtlichen Verfahren mit Erfolg den Einwand fehlender Ortsüblichkeit anbringen können.

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